Hirtenfeldhalle
Die Hirtenfeldhalle in Kleinich ist seit 1991 das Zuhause der HSG – und ein Stück Hunsrücker Vereinsgeschichte.
Allgemein
Erste Gespräche über den Bau wurden im April 1987 geführt. Auch Horbruch nahm an den Gesprächen teil, verzichtete allerdings wegen dem Neubau in Rhaunen.
Bei der Hirtenfeldhalle handelte es sich um ein Pilotprojekt, da sie sich durch eine besondere ökologische Bauweise auszeichnete. Bedingt durch die gute Jugendarbeit der HSG und mit Hilfe des Sportkreisvorsitzenden Alfons Ertz sowie Verbandsbürgermeister Gessinger (später Herrn Knüpper) vergab das Land die Halle nach Kleinich.
Eigentümer der Halle sind die Gemeinden Kleinich und Irmenach.
Die Halle verfügt über vier Spieler-Umkleidekabinen, zwei Duschräume und eine Kabine mit Dusche für die Schiedsrichter. Außerdem gibt es einen Vereinsraum mit Sitzplätzen für etwa 50 Personen und eine Küche.
Bau der Hirtenfeldhalle
Der Spatenstich erfolgte am 11. Dezember 1989, Baubeginn war im Februar 1990. Nach 18-monatiger Bauzeit war die Halle im Juli 1991 fertiggestellt und konnte von der HSG genutzt werden. Offizielle Einweihung war am 25. Oktober 1991.
Kosten
Die gesamten Baukosten betrugen 2.520.000 DM.
| Kostenträger | Zuschuss |
|---|---|
| Land Rheinland-Pfalz | 50 % der Baukosten |
| Kreis BKS/Wittlich | 250.000 DM |
| VG Bernkastel-Kues | 250.000 DM |
| Gemeinde Kleinich | 100.000 DM + Baugrund und Erschließungsgebühren |
| Gemeinde Irmenach | 100.000 DM |
| HSG Irmenach-Kleinich | 325.000 DM |
An den Folgekosten beteiligt sich die HSG mit einem Drittel. Bedingt durch die Eigenleistung und die Beteiligung an den Kosten steht die Halle vorrangig der HSG zur Verfügung. Seit 1999 hat sich der TuS Horbruch der Spielgemeinschaft angeschlossen und beteiligt sich anteilmäßig an den Folgekosten.
Bauweise
Der hohe Zuschuss des Landes basierte auf der besonderen ökologischen Bauweise der Halle – ein Pilotprojekt im damaligen Hallenbau.
Anfahrt
Ortsstraße 50B
54483 Kleinich
Am Ortsausgang Kleinich in Richtung Götzeroth auf der linken Seite.